Der Rotary Club München-Blutenburg unterstützt Sozialprojekte auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene. Derzeit fördern wir die folgenden Projekte:

  • Café für die Seele – Trauercafé
  • Cura Placida
  • Deutschlernförderung für Flüchtlinge
  • Haus Bethanien
  • Lichtblick Hasenbergl
  • Rotary4Hauner
  • Zhab e.V. Zentrum für Halt und Bindung

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Café für die Seele – Trauercafé

Für Trauernde gibt es in München Angebote zur Trauerbegleitung unmittelbar nach dem Tod eines Angehörigen, eines Freundes etc. Diese Trauergruppen sind in der Regel feste, zeitlich begrenzte Gruppen, die therapeutische Ansätze verfolgen und an denen die Betroffenen regelmäßig teilnehmen. Das ,,Café für die Seele – Trauercafé“ ist, im Gegensatz dazu, ein offenes Angebot, das sich speziell an Menschen wendet, die bereits auf dem Weg sind, ihren Verlust zu bewältigen und dennoch einen Ort benötigen, an dem sie mit ihrer Trauer willkommen sind. Es richtet sich auch an Menschen, die aus anderen Gründen einen Verlust in ihrem Leben aushalten müssen.

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Das ,,Café für die Seele – Trauercafé” findet jeden ersten Montag im Monat von 15.00 – 17.00 Uhr statt und hat in der Regel ca. 30 – 40 Besucherinnen und Besucher. Der weitaus größte Anteil der Gäste ist deutlich über 60 Jahre alt, aber es gibt auch Gäste mittleren Alters. Neben einem Vortrag und theologischen Impulsen stehen vor allem die Gespräche im Vordergrund. lm Anschluss treffen sich die theologische Leitung und die ehrenamtlichen Helfer zur gemeinsamen Reflexion der oft belastenden Gespräche.

Organisiert wird das ,,Café für die Seele“ vom Evangelischen Bildungswerk München e. V., dazu gehören: Konzeption, Bewerbung, Termin- und Raumplanung sowie die Organisation der Themen und Referenten. Dabei wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass sich informative Angebote wie bspw. die Angebote des betreuten Wohnens, der Johanniter Unfall Hilfe oder Informationen über das Thema Trennung und Scheidung mit erbaulichen Themen wie bspw. Lesungen abwechseln. Darüber hinaus ist dem Evangelischen Bildungswerk München e. V. die Auswahl und Qualifizierung der ehrenamtlichen Helfer sehr wichtig. Diese Aufgaben werden in Absprache mit der theologischen Leitung – einer Krankenhausseelsorgerin – durchgeführt. Aufgabe der theologischen Leitung ist die Begleitung der Gäste durch den Nachmittag, die Moderation des thematischen Schwerpunktes und die Vorbereitung und Durchführung der geistlichen Anregung, die jeden Termin abschließt.

Unterstützt wird die Durchführung des Trauercafés von einem Team von ca. 10 ehrenamtlichen Helfern, die die Gesprächsrunden an den Tischen begleiten. Die Mitarbeit der ehrenamtlichen Helfer ist eine wertvolle Ressource. Die Mehrzahl der Gäste kommt, um über ihre Trauer, ihren Verlust zu sprechen. Aus diesem Grund werden geschulte Zuhörer benötigt. Die ehrenamtlichen Helfer bringen unterschiedliche Vorerfahrungen mit; manche haben eine professionelle Ausbildung als Hospizhelfer/-in abgeschlossen, andere haben einen sehr persönlichen Bezug zum Thema Tod bzw. Trauer, und einige engagieren sich aus Interesse am Thema. Das Einarbeitungs- und Fortbildungskonzept baut auf den jeweiligen Ausgangssituationen auf. Ehrenamtliche nehmen zweimal pro Jahr an Weiterbildungen teil und können zusätzlich individuelle Fortbildungen besuchen. Das ,,Café für die Seele – Trauercafé“ besteht seit Februar 2008 und hat sich als festes Angebot des Evangelischen Bildungswerks München etabliert. Es zieht immer wieder neue Gäste an.

Cura Placida

Der Rotary Club München-Blutenburg unterstützt die Stiftung Cura Placida, eine Stiftung für krebskranke Kinder: http://www.curaplacida.org

Deutschlernförderung für Flüchtlinge

Seit Monaten steigt die Zahl der Asylbewerber in Deutschland, darunter wesentlich auch die Zahl derer, die vor Unruhen, Verfolgung und Krieg fliehen müssen. Vor allem letztere werden in absehbarer Zeit nicht in ihre Heimatländer zurückkehren können, die meisten wohl auf Dauer in Deutschland bleiben. Dazu kommen die vielen europäischen Migranten, die in Deutschland Arbeit und ein besseres Leben suchen. Gerade in München bleiben viele dieser Menschen, die zum größten Teil traumatische Erfahrungen gemacht haben, wohnhaft. Sie müssen in unsere Gesellschaft integriert werden, damit sie in die Lage versetzt werden, ein selbstbestimmtes und –verantwortetes Leben zu führen. Damit dies gelingt, benötigen sie Hilfe beim Erlernen der deutschen Sprache und dem Verstehen unserer Kultur. Diese gewaltige Aufgabe ist ohne ehrenamtliches Engagement nicht zu bewältigen. Ehrenamtliche benötigen aber in der Regel Vorbereitung und laufende Unterstützung, die wiederum nur von hauptberuflichen Kräften geleistet werden kann, die natürlich Geld kosten.

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Unser Club hatte bereits Erfahrung mit der Förderung des Erwerbs der deutschen Sprache durch Migranten gesammelt, indem er von Februar 2013 bis Juli 2014 die nachmittägliche Sprachförderung und Hausaufgabenbetreuung einer dann aufgelösten Übergangsklasse an der Winthir-Grundschule in Neuhausen nicht nur mit Geldmittel, sondern auch durch persönlichen Einsatz einiger Mitglieder gefördert hatte (siehe unten auf dieser Seite). Auf Initiative unseres Clubs haben dieser und 20 weitere Münchener Rotary Clubs dann 50.000 € aufgebracht und finanzieren seit 1. Juli 2015 zunächst für 18 Monate bei ALVENI, der erfahrenen Flüchtlingshilfe der Caritas, eine Sozialpädagogin. Diese Mitarbeiterin hat vor allem folgende Aufgaben:

  • Ausbau und Koordination von individuellen Deutschkursen in Alveni-Zentrale und in Gemeinschaftsunterkünften
  • Motivation und Unterstützung der Kursteilnehmer
  • Akquise von Ehrenamtlichen im Bereich Deutschkurse (in enger Zusammenarbeit mit der bestehenden Stelle Ehrenamtskoordination)
  • Vorbereitung der Ehrenamtlichen – auch mit Hilfe von Fachkräften für Deutsch als Zweitsprache – auf die Arbeit mit Flüchtlingen
  • Laufende Beratung der Ehrenamtlichen
  • Konzeption und Ausbau von thematischen Schulungen für Flüchtlinge
  • Ansprechpartner für Studenteninitiativen, die ehrenamtlich mitarbeiten und
  • Erarbeitung von Bildungsangebote.

Wir geben aber auch bei diesem Projekt nicht nur Geld, sondern haben mit den anderen Clubs einen Projektbeirat eingerichtet, der sich regelmäßig von ALVENI über die Arbeit der Koordinierungsstelle informieren lässt und die Mitarbeiterin in ihrer Arbeit bei Bedarf unterstützt.

Wir glauben, dass dieses Modell der hauptamtlichen Betreuung und Koordination ehrenamtlicher Kräfte zukunftsweisend ist für die Bewältigung der Herausforderung, welche die Welle von Zuwanderern für Deutschland darstellt.

Haus Bethanien

In Haus Bethanien, einer zum Sozialdienst katholischer Frauen (SKF) München e.V. gehörenden Einrichtung, wohnen 23 ältere, ehemals wohnungslose, oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Frauen, in kleinen Einzelappartements. Aufgrund physischer und psychischer Erkrankungen sowie Suchterkrankungen können sie nicht mehr alleine leben. Die Frauen benötigen Begleitung und Unterstützung in allen lebenspraktischen Angelegenheiten. Hinzu kommt, dass es vielen Frauen schwer fällt ihren Alltag sinnvoll zu gestalten. In Haus Bethanien werden sie von Mitarbeiterinnen aus verschiedenen Berufsgruppen (Pflegefachkräften, Sozialpädagoginnen, Hauswirtschafterinnen, Psychologin, Reinigungskräften) angeleitet, ihr Leben wieder selbstbestimmt und, so weit möglich, ohne Sucht zu organisieren. Auch ehrenamtliche HelferInnen und freiberufliche MitarbeiterInnen unterstützen die Frauen darin, ihrem Leben wieder einen Sinn zu geben und Freude zu erleben.

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Da aushäusige Unternehmungen meist wegen der begrenzten finanziellen Möglichkeiten, (der monatliche Barbetrag beträgt für die meisten Bewohnerinnen 113,40 €), besuchen die Frauen gerne die Musikgruppe, die seit 2010 besteht. Die Kosten für die Musiktherapeutin übernimmt seit 2013 der Rotary Club München-Blutenburg, auch die Musikinstrumente und Liederbücher wurden bezahlt.

Besonders für die gehbehinderten Frauen ist es kostengünstig das Geschehen auf der Verdistraße vom Wintergarten im 2. Stock der Einrichtung aus zu beobachten. Seit der Raum 2013 von den Rotariern mit schwer entflammbaren Polstermöbeln ausgestattet wurde ist er ein wirklicher „Ort der Begegnung“ geworden. Eine besondere Begegnung ist für die Frauen jedes Jahr der Besuch der Förderer, es ehrt sie, wenn die Mitglieder des Rotary Clubs sich „vor Ort“ einen Überblick über die geförderten Projekte verschaffen und ein Ohr für die individuellen Bedürfnisse haben. Wünschenswert wäre eine Fortsetzung des Musikprojekts und individuelle Unterstützungsangebote.

Lichtblick Hasenbergl

Mit dem Projekt Lichtblick Hasenbergl fördert der des RC München-Blutenburg Nachhilfe für benachteiligte Kinder und Jugendliche, damit sie entweder den Übertritt in eine höhere Schule oder das jährliche Klassenziel schaffen. Auf jeden Fall soll durch die Nachhilfe der Schulabschluss gesichert und damit der Start in eine Ausbildung ermöglicht werden. Die Kinder und Jugendlichen sollen in speziellen, individuell geprüften Fällen Nachhilfestunden erhalten.

Lichtblick Hasenbergl (Thelottstr. 30, 809333 München, www.lichtblick-hasenbergl.org) betreut Kinder und Jugendliche vom Münchner Stadtteil Hasenbergl Nord, die unter benachteiligten Bedingungen in Sozialwohnungen oder ehemaligen Notunterkünften aufwachsen und nur erschwert Zugang zu Bildungsangeboten bis hin zum Weg zur Berufsausbildung haben. Die Kinder werden im Lichtblick Hasenbergl nachmittags und in den Ferien betreut. Sie erhalten gesundes Essen und lernen Lebensführung. Es werden Schulformen für sie gesucht, die der tatsächlichen Begabung entsprechen. Zudem wird Eigenverantwortung und Selbständigkeit vermittelt.

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Derzeit werden 130 Kinder, vom Kindergartenkind bis zum Auszubildenden, betreut. Darüber hinaus werden Eltern betreut – vom Deutschkurs bis Training für den Einstieg in den Beruf. Etwa 80 Eltern werden in der Erwachsenenbildung betreut, von Mutter-Kind-Kursen bis zu Deutschkursen. Darüber hinaus nehmen etwa 200 Erwachsene von der Beratung zum Wiedereinstieg in den Beruf Anspruch. Der Lichtblick Hasenbergl beschäftigt derzeit 26 Mitarbeiter. 20 davon sind Sozialpädagogen; weitere Mitarbeiter sind in Küche, Reinigung und Büro beschäftigt – all dies mit sehr schmalem Budget.

Rotary 4 Hauner

Schwere und chronische Krankheiten haben gerade bei Kindern und Jugendlichen nicht nur körperliche, sondern auch ernste seelische Folgen. Bei schweren oder gar lebensbedrohlichen Krankheiten verändert sich das Leben der jungen Patienten und deren Familien oft dramatisch: Zukunfts- und Todesängste, Probleme bei der Alltagsbewältigung oder Schwierigkeiten in der Schule beeinträchtigten das Selbstwertgefühl. Hier bietet die psycho-soziale Betreuung der kranken Kinder und Jugendlichen und ihrer Familien wertvolle Unterstützung.

Der Rotary Club München-Blutenburg ist Teil der Initiative ‘Rotary4Hauner’, einem Gemeinschaftsprojekt von Rotary, InnerWheel und Rotaract. Rotary4Hauner  hat sich zum Ziel gesetzt, die Ausstattung für die psycho-soziale Betreuung am neu zu errichtenden Dr. von Haunerschen Kinderspital in München zu unterstützen, denn das neue Kinderkrankenhaus benötigt eine umfassende psycho-soziale Betreuung für die behandelten Kinder und Ihre Familien. Eine Unterstützung durch externe Fördergeber wie Rotary4Hauner ist erforderlich, da die Einrichtungen für die psycho-soziale Versorgung beim Neubau von öffentlicher Seite nicht in der erforderlichen Höhe finanziert werden.

Zhab e.V. – Zentrum für Halt und Bindung

Rotary München-Blutenburg Gemeindienste e.V fördert das Zhab e.V. – Zentrum für Halt und Bindung in Freising. Dieser Verein unterstützt Menschen und Familien, die erfahren und lernen wollen, auf welche Weise sie sicherer und zuverlässiger in der Gestaltung ihrer Beziehungen werden. Damit können sie stabilere Bindungen aufbauen.

Das Bindungshalten ist eine körperorientierte Methode. Unser Gehirn lernt durch Erfahren und Erleben. Im Halten werden neue Erfahrungen möglich. Die Einbeziehung des Körpers fördert die Selbstwahrnehmung, den Kontakt und den Umgang mit den eigenen Gefühlen. Daraus entsteht das Gespür für die eigene Kraft. Neue Formen der Begegnung innerhalb der Familien werden möglich.

Die Angebote des Zhab e.V. richten sich an Menschen, die mehr Sicherheit und Klarheit im Umgang mit ihren Kindern wünschen, ihre Beziehungen zu nahen Menschen authentischer und lebendiger gestalten möchten, oder auch in einer belastenden Lebens- oder Berufssituation stecken.

Unser Beitrag als Rotarier ist es, Familien die Wahrnehmung des Angebots zu ermöglichen, die sich z B. 350 € für ein Wochenende nicht leisten könnten. Unsere Unterstützung kommt ohne Verwaltungs-Abzug solchen Familien zugute, allerdings müssen diese einen angemessenen Teil selbst bestreiten. Mit 9.080,- € haben wir in den letzten Jahren schon vielen Familien geholfen.


Zudem förderte der Rotary Club München-Blutenburg e.V.  in den letzten Jahren die folgenden Projekte:

Deutschförderung für Migrantenkinder

„Wer lesen kann, ist klar im Vorteil“ wird manchmal im Scherz gesagt, wenn jemand einen schriftlichen Hinweis übersieht. Dabei wird davon ausgegangen, dass jeder lesen kann, Deutsch lesen kann. Migranten können häufig nicht einmal hinreichend Deutsch sprechen, geschweige denn lesen und schreiben. Die Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift ist aber die Voraussetzung für die Wahrnehmung von Bildungschancen und die Integration, die auch im Interesse der deutschen Gesellschaft ist. Für Kinder von Migranten gilt zwar die allgemeine Schulpflicht und für solche, die noch kaum oder gar kein Deutsch können, gibt es in Bayern Übergangsklassen, in denen sie zusätzlichen Deutschunterricht erhalten. Dieser Unterricht findet jedoch normalerweise nur vormittags statt, denn nur soweit reicht die Schulpflicht. Nachmittags erhalten die Kinder in der Regel keine Unterstützung bei den Hausaufgaben, da die Eltern diese selbst nicht leisten können.

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Quelle: Hafis e.V.

 

Der Rotary Club München-Blutenburg unterstützt daher seit 2012 den gemeinnützigen Verein HAFIS e.V. (www.lernhilfe-hausaufgaben.de). HAFIS betreibt u. a. an der Winthir-Grundschule im Stadtteil Neuhausen Nachmittagsgruppen, in denen Kinder aus Übergangsklassen durch professionelle Lehrkräfte bei der Bearbeitung der Hausaufgaben betreut werden und zusätzlich vertiefte Deutschkenntnisse vermittelt bekommen. Auf diese Weise kann in den meisten Fällen erreicht werden, dass die Kinder nach nur einem Jahr dem Unterricht in den Regelklassen folgen können. Im Schuljahr 2013/14 bringt der Club die finanziellen Mittel für die Bezahlung der Lehrkräfte einer dieser Gruppen auf. Zusätzlich werden die Pädagoginnen von Mitgliedern des Clubs auch persönlich bei der Arbeit unterstützt.

Flutopferhilfe Philippinen

Durch einen verheerenden Wirbelsturm kamen auf den Philippinen 2013 Zehntausende Menschen ums Leben, Millionen verloren ihr Zuhause. Um den Überlebenden dringend benötigte Soforthilfe zukommen zu lassen, spendete der Rotary Club München-Blutenburg insgesamt fünf Shelterboxen. Shelterboxen sind “Überlebenskisten”, in denen ein Familienzelt, Wasserfilter, Moskitonetze, einen Ofen und viele Dinge mehr stecken, die Menschen in Katastrophenregionen dringend zum Überleben benötigen. Die Unterstützung wurde in enger Kooperation mit der Aktion ShelterBOX geleistet.

Musikforum Blutenburg

Der Rotary Club München-Blutenburg unterstützt die musikalische Ausbildung von Kindern aus finanziell schlechter gestellten Familien am Münchner Musikforum Blutenburg e.V. Damit werden Kinder aus Familien gefördert, welche die Kosten des Musikunterrichts nicht oder nur teilweise tragen können. Insbesondere Kinder aus Familien mit alleinerziehenden Eltern haben Bedarf an einer Förderung. Eine musikalische Ausbildung von Kindern liefert wichtige Beiträge zur Persönlichkeitsentwicklung und darf daher keine Frage der finanziellen Verhältnisse sein. Der Rotary Club München-Blutenburg fördert den Musikunterricht von Kindern aus insgesamt drei Familien.

Das Musikforum Blutenburg e.V. wurde im Jahr 1985 gegründet und bietet Unterrichtsräume in Obermenzing und im Steinway-Haus in Laim. Mit den Jahren stieg die Schülerzahl auf mehr als 1100 an. Diese werden von mehr 50 Lehrern – ausgebildete Musikpädagoginnen und Pädagogen mit Hochschulabschluß – unterrichtet. Immer wieder gewonnene Musikwettbewerbe wie „Jugend musiziert“ sprechen für die hervorragende Lehrerarbeit sowie hoch motivierte Schülerinnen und Schüler. Es werden Schüler jeden Alters in Einzelunterricht auf fast allen ensemble- und orchesterfähigen Instrumenten unterrichtet, von den Tasteninstrumenten über die Streicher, Holz- und Blechbläser, Schlaginstrumente bis hin zu Gitarre und Harfe – von A wie Akkordeon bis Z wie Zither. Bekannt sind u. a. auch die Kurse zur musikalischen Früherziehung sowie diemusikalischen Grundkurse.

Wasser für Tibet

Ziel des Projektes ist die erstmalige Trinkwasserversorgung in einem entlegenem Tal in Qinghai (Tibet) in China. Aktuell sind täglich weite Wege zu den zentralen Trinkwasserstellen, zum Teil zu Fuß, zurückzulegen, um die Familien mit sauberem Trinkwasser zu versorgen sowie den Viehbestand (Yaks, Ziegen, Schafe) zu versorgen. Es soll zudem vermieden werden, dass das karge Grasland durch Tiere vernichtet wird, die täglich zu weit entfernten Wasserstellen getrieben werden. Durch die neue Trinkwasserversorgung ergibt sich eine enorme Zeitersparnis von Frauen und Kindern, die täglich Wassertanks mit einem Gewicht von ca. 25 kg zu Fuß transportieren müssen. Außerdem sollen Hygieneprobleme von den Anwohnern verbessert und Streitigkeiten unter den Bewohnern hinsichtlich Wasseraufteilung verhindert werden.

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Im Frühjahr 2014 wurde das Projekt mit der Anzapfung einer Bergquelle in 4000m Höhe begonnen. Von dort soll das Wasser über die neue Trinkwasserleitung über eine Distanz von ca. 6-8 km zu zentralen Wasserentnahmestellen geführt werden. Die Fertigstellung des Projektes ist im Oktober 2014, vor dem Wintereinbruch, geplant. Die vor Ort in Qinghai/Tibet verantwortliche Charity Organisation Friendship Charity Organisation (FCA) koordiniert das Projekt vor Ort mit den Bewohnern sowie den örtlichen Behörden, um geeignete Entnahmestellen zu definieren. Die Bewohner beteiligen sich an notwendigen Bauarbeiten, und das regionale Wasserwirtschaftsamt unterstützt die mit separaten Mitteln die Planung des Projektes. Mitglieder des RC München-Blutenburg koordinieren das Projekt vor Ort, zusammen mit dem RC Peking und Mitarbeitern in China, um das Projekt hinsichtlich Design, Technik, Qualität, Bauzeit und Baukosten zum Erfolg zu führen.

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Soziale Projekte
Der Rotary Club München-Blutenburg unterstützt soziale Projekte auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene. mehr...
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24. August 2017
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